Industriekälte: Geld und Streit mit dem Nachbarn sparen

Moderne Industriekälte hilft Geld und Streit mit dem Nachbarn einzusparen. Neue und wiederentdeckte Kältemittel verbessern die Umweltbilanz und den Jahresabschluss einheimischer Unternehmen.

Die Innovationssektoren Industrie und Gewerbe werden mit der neuen EU-Verordnung (EG) Nr. 2037/2000 konfrontiert. Diese verbietet die bisherigen FCKW-Kältemittel. Die Kältemittel sind noch heute in vielen Kühlaggregaten standard. Deren, für den Menschen, geringe unmittelbare Giftigkeit und einfache Handhabung erlaubte den breiten Einsatz des Kältemittels. Leider tragen diese Kältegase mit einem Global-Warming-Potential (GWP) von 1:3780 im Vergleich zu CO2, einen Großteil der Klimaschuld auf ihrem Rücken. Von der Klimakonferenz in Paris werden noch schärfere Richtlinien zur Eindämmung des globalen Temperaturanstieges erwartet. Glücklicherweise kann heute auf wiederentdeckte umweltfreundliche Kältemittel wie Ammoniak und CO2 zurückgegriffen werden. Die richtige Handhabung schafft neben höheren Kälteerträgen und geringeren laufenden Kosten auch noch eines mehr, ein gutes Gewissen für die Kunden der Unternehmen.

Kältetechnik ist ein fixer Bestandteil Lebensmittel verarbeitender Betriebe und erzeugt dort gut und gerne die dreifachen Kosten im Vergleich zur Wärmeproduktion. Darüber hinaus wird selten teuerer Produktionsraum für die Eindämmung der Schalleemissionen der Kompressoren verwendet. Jene finden sich dann auf dem Dach des Unternehmens wieder und belästigen den Nachbarn, welcher gerne zu gerichtlichen Mahnungen greift. Der Großteil dieser ungewollten Emissionen wird bereits in der Projektphase durch die richtige Auslegung und Teillastoptimierung vermieden. Kombiniert ein Fachbetrieb diese Maßnahmen mit anderen Gewerken (Heizung, Lüftung, Sanitär, Dampf, Regelungs- und Elektrotechnik) schaut für den Kunden, bei geringfügig höheren Investitionskosten, eine sparsame, sich schnell amortisierende und produktionsstabile Systemanlage heraus. Die höheren Investmentkosten sind meist in weniger als 3 Jahren abbezahlt bei gleichzeitig steigender Produktion.

 

Weiter im WIKU (11.11.2015) zu den Maßnahmen, die ergriffen werden können um Geld und Nerven zu sparen.