Kletterhalle Bruneck

Das Klettergebäude beherbergt den 3 Kletterhallen sowie eine Außenkletterfassade. Im Innenbereich finden sich die Umkleidebereiche, die Verwaltungsräume und eine Bar die das zusehen erlaubt. Die Kühlung der Räumlichkeiten wird mittels Bodenheizung und Konvektoren bereitgestellt. Die Kühlenergie wird durch eine sparsame adiabate Kühlung mit nachfolgender Kompressionskälteanlage bereitgestellt, die Wärme stammt von umweltfreundlichen Hackschnitzeln des Fehrheizwerkes.

Die kontrollierte Lüftung der Räume wurde neben den hygienischen Luftwechsel mit einer weiteren Besonderheit dem Magnesiumstaub konfrontiert. Die durchdachte Luftstörmung mit passender An- und Absaugung reduziert den Staub auf ein Minimum, wie auch die Geruchsproblematik in den Umkleiden, deren Luftansaugung mittels getrenntem Lüftungsgerät bei Benützung erfolgt. Die Lüftung selbst wurde derart konstruiert, dass sie das architektonische Gesamtbild unverändert genießen lässt.

Stimme des Generalplaners

"Die Luftqualität in Innenräumen beeinträchtigt durch Verunreinigungen mitSchad-und Geruchsstoffen das Raumklima und somit das Leistungspotential inSchulen und Sportanlagen. Dieses Bewusstsein war maßgebend bei der Realisierungder neuen Kletterhalle Bruneck mit optimaler Klimatisierung bei niedrigemEnergieverbrauch.Dank kontrollierter Lüftung, durchdachter An- und Absaugung von Staub undSchadstoffen sowie der nachhaltigen Nutzung der lokalen Fernwärme wurdehier eine Anlage mit Langzeitcharakter und gesundem Ambiente geschaffen.Das Unternehmen Schmidhammer hat das anspruchsvolle Projekt hervorragendbetreut und umgesetzt. Direkte Ansprechpartner, kurze Wege, eine guteinterne Kommunikation und rasche Lösungsansätze bei unvorhersehbarenDingen haben uns als Partner und Bauleiter überzeugt."

Arch. Dr. Helmut Stifter, Architekturbüro STIFTER + BACHMANN