Gymnasium G. Carducci

Der Sitz des humanistischen Gymnasiums "G. Carducci" wurde 1968 errichtet. Im Zuge der Bauarbeiten wurde es vollständig abgebrochen und erneuert. Dabei erfolgte eine zweigeschossige Unterkellerung mit Errichtung einer Tiefgarage und zweier Turnhallen. Desweiteren wurden 31 Normalklassen, Fachklassen und Nebenräume, die Verwaltungsbüros, ein Professorenzimmer und eine Bibilothek mit neuen Anlagen ausgestattet.

In der Gesamtkonzeption wurde insbesondere den Richtlinien der Klimaschutzmaßnahmen für Gebäude der Landesverwaltung vom 02.02.1998, Nr. 336 und der Durchführungsverordnung zum Landesgesetz im Bereich Energieeinsparung vom 29.09.2004, Nr. 34 "Klima Haus - Berechnung" die energiesparende Betriebsweise des Gebäudes bzw. der Anlagen Rechnung getragen.

Die Lüftungsanlagen wurden mit regenerativen Wärmeakkumulatoren (Wärmerückgewinnungsgrad >90%) ausgeführt. Für die Warmwasserbereitung wurden großflächig Hochleistungsflachkollektoren mit hochselektiver Vakuumbeschichtung installiert.

Die Turnhallen werden über Schwingbodenheizung, mit witterungsgeführten Heizkreisen, mit Wärme versorgt. Die Umkleideräume, der Kraftraum sowie die Nebengebäude in den Untergeschossen werden mit Fußbodenheizung erwärmt. Die Klassenräume, Aula und Verwaltungsräume werden zum Teil mit großflächigen Stahlröhrenradiatoren und zum Teil mit maßgenauen Unterflur-Konvektoren beheizt.

Die Raumkühlung wird über die Kälte-Split-Anlagen (VRV-Inverter) bereitgestellt. Das indiviudelle Wohlbefinden kann durch die Einzelraumregelung, welche an eine gut durchdachte Zonenaufteilung angeschlossen wurde, reguliert werden. Überwacht wird das System der haustechnischen Anlage über ein Gebäudeleitsystem, welches aus Personal Computer mit Schnittstellenmodulen zur Kommunikation mit den Unterstationen und der Fernüberwachung und einer graphischen Anzeige der Prozessdaten, besteht.